Vergangene Woche haben sich vom 4. bis 5. November in New York rund 80 Juroren des John Caples‘ Awards eingefunden, um für die 33. Ausgabe wieder die weltweit besten Arbeiten aus der Dialog-Branche zu finden. Mit dabei waren nebst Wunderman und weiteren Vertretern aus der Schweiz selbstverständlich auch ein paar Arbeiten made in Switzerland – gilt der Award doch als einer der wichtigsten für Response-orientierte Massnahmen:
The John Caples International Awards, honoring the best in direct and interactive marketing around the world, was founded in 1978 by Andi Emerson, a direct marketing pioneer, in order to honor well-recognized copywriter John Caples. With international chairs in 50 countries, it is funded by industry agencies, clients and suppliers; is run by industry volunteers and is judged by more than 100 active, senior-level, international creative professionals.
Was bei der diesjährigen Jurierung aufgefallen ist: Digitalisierung und Konvergenz sind natürlich Themen, die auch hier die Kategorien dominierten, und entsprechend breit war die Palette an Massnahmen und gewählten Kanälen – von iPhone, iPad bis Facebook und Twitter, und von QR-Tag bis Augmented Reality war auch bei diesem thematisch eng gefassten Award alles dabei, was heute zum Repertoire einer zeitgemässen Agentur zählt. Nichtsdestotrotz überraschte bei dieser Vielfalt doch die – angesichts des Award-Schwerpunktes – hohe Vielzahl an Arbeiten, die es angesichts der dadurch neu entstehenden Möglichkeiten dennoch nicht schafften, aktiv einen Dialog mit oder zwischen der Zielgruppe zu eröffnen. Denn das ist – ungeachtet des gewählten Kanals oder Technologie – nach wie vor die zentrale Aufgabe einer Dialogmarketing-Massnahme. Insofern war die Jurierung auch eine intensive Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Thema DM im Jahr 2010.
Wer sich für herausragende Arbeiten interessiert, die das geschafft haben: Die ersten Resultate der Jurierung sollten Mitte Dezember veröffentlicht werden: Link